Sarafinas Zwillinge müssen ins Schlaflabor! | Die Wollnys
Ein anstehender Aufenthalt im Schlaflabor des Lukas-Krankenhauses in Neuss sorgt bei einer jungen Familie für Aufregung. Ursprünglich sollte der Termin für die Zwillinge bereits vor zwölf Wochen stattfinden, musste jedoch wegen einer Erkältung verschoben werden. Nun steht die Untersuchung kurz bevor – genau drei Tage vor der geplanten Abreise in den Türkeiaurlaub.

Die Zwillinge wurden nach der Geburt mit Heimmonitoren entlassen, da sie unter Sauerstoffabfällen litten und beim Schlafen sowie Trinken manchmal schlicht vergaßen zu atmen. Aus diesem Grund bekamen beide Koffein verabreicht. Nun soll im Schlaflabor medizinisch überprüft werden, ob das Koffein abgesetzt werden kann und ob die Überwachungsmonitore weiterhin notwendig sind. Zudem stellt sich die Frage, ob die Geräte mit in den Urlaub genommen werden müssen.
Da die Brüder nacheinander untersucht werden, bleibt die Familie flexibel. Die Koffer für die Türkeireise sind bereits vorgepackt, sodass nur das Nötigste für den Krankenhausaufenthalt eingepackt werden muss. Während die Mutter Sarafina mit dem ersten Zwilling, Emori, die Nacht im Schlaflabor verbringen wird, bleibt Vater Peter mit dem anderen Sohn, Casey, zu Hause. Sollte es für Peter mit einem Kind eng werden, kann er auf die Unterstützung von Nachbarn und Verwandten zählen.
Etwa eine Stunde später bricht die vierköpfige Familie zum Krankenhaus auf. Zu Beginn steht für alle ein Coronatest an. Nach dem Test fährt Peter mit Casey wieder nach Hause, während Sarafina und Emori auf das Testergebnis warten und anschließend die Station beziehen. Sarafina macht sich zwar keine Sorgen bezüglich plötzlicher Sauerstoffabfälle, befürchtet jedoch, dass die vielen Kabel das Kind beunruhigen könnten.
Im Krankenhaus verläuft das Anschließen der Überwachungsgeräte tatsächlich dramatisch: Emori schreit hysterisch und leidet spürbar unter der Verkabelung, was auch Sarafina zu Tränen rührt. Doch schließlich beruhigt sich der kleine Mann und schläft auf ihrem Arm ein. Zur gleichen Zeit meistert Vater Peter die Betreuung von Casey zu Hause ohne Probleme und genießt die ruhigen Momente mit seinem Sohn. Er reflektiert erstaunt darüber, wie schnell sich die Kleinen von winzigen Neugeborenen zu kräftigen Babys entwickelt haben.
Am nächsten Morgen gibt es erste Ergebnisse von der Nacht im Schlaflabor. Emori hat sich nach dem anfänglichen Geschrei sehr tapfer geschlagen. Die Untersuchung zeigt, dass er zwar noch zwei bis drei Sauerstoffabfälle hatte – der Wert sank zeitweise auf 83 Prozent –, das Koffein aber abgesetzt werden kann. Der Überwachungsmonitor muss jedoch für die nächsten zwei Monate weiterhin nachts angeschlossen bleiben, bevor im Krankenhaus eine erneute Auswertung erfolgt.
Am Vormittag trifft Peter mit Casey im Krankenhaus ein, um den Schichtwechsel zu vollziehen. Es folgt eine kurze Begrüßung und Übergabe. Während Peter den erschöpften Emori mit nach Hause nimmt, bleibt Casey nun mit Sarafina im Schlaflabor zurück. Während Casey für die bevorstehende Nacht verkabelt wird, blickt die Familie optimistisch auf den nächsten Tag, an dem alle fünf wieder zu Hause vereint sein werden.








